Mobile First – drei Fragen an Matthias Hug

Matthias Hug absolvierte eine Ausbildung zum Mediamatiker und studierte Unternehmensinformatik an der ZHAW, School of Engineering in Winterthur. Vor seinem Wechsel zu Festland arbeitete er als Frontend Engineer und Projektleiter in Internet-Agenturen in Chur und Zürich.


Wo man hinblickt, überall Smartphones – wie entwickelt sich das Mobile Web?

Mit rasantem Tempo. Im Jahr 2014 nutzten erst 25 Prozent das Internet mit dem Smartphone, heute sind es bereits 70 Prozent. Zwei Drittel der rund 5,8 Millionen Internetnutzer in der Schweiz bewegen sich einmal oder mehrmals täglich mit einem Mobilgerät im Netz. Viele davon als «Heavy User». Tablets haben sich seit 2012 verdoppelt.

Welche Auswirkungen hat dieser Trend für die Unternehmenskommunikation?

Weitreichende – nur sind sich viele Unternehmen dessen nicht bewusst. Die Entwicklung bei Google ist ein Weckruf für alle, die in ihrem Unternehmen bisher keine Mobile Content Marketing Strategie verfolgen. Was ist geschehen? Google hat seine Algorithmen den neuen Nutzungsgewohnheiten angepasst. Seither ist das Ranking für Websites, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, schlechter.

Welche digitale Strategie verfolgt Festland?

Festland steht für «Mobile First». Das heisst, wir berücksichtigen die mobile Nutzung des Internets nicht nur, wir stellen sie in den Vordergrund. Denn der Trend wird sich nicht umkehren. Um in den Suchergebnissen vorne platziert zu sein, muss zum Beispiel die Schriftgrösse leserlich sein. Die Navigation muss mit einem Finger leicht bedient werden können. Ganz schlecht sind Elemente, die von Mobiltelefonen nicht dargestellt werden, zum Beispiel Flash-Inhalte. Wearables wie die Apple Watch werden darüber hinaus auch noch ganz neue Möglichkeiten bringen. Nicht sicher, ob die Website für Mobilgeräte optimiert ist? Einfach mit Google analysieren.


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